CeBIT 2011

ASUS Tablet (Foto von Patrick H~)

So, nun gibt es ihn doch, meinen CeBIT-Bericht. Wie erhofft war ich wieder mit meinem Clan dort.

Letztes Jahr wurde das Business anscheinend noch nicht genug gepusht, so war das Motto der diesjährigen CeBIT das selbe. Immerhin gab es dieses Jahr das ein oder andere Neue, wenn auch auf einem noch kleiner geschrumpften Messegelände, zu begutachten. Somit waren 3D-Bildschirme für die man keine Brille brauchte und iPad Konkurrenz-Tablets mit von der Partie.

Während der 3D Effekte der neuen Bildschirme nur aus einem bestimmten Abstand ein korrektes Bild lieferte, boten die neuen Tablets volle Funktionalität, angeblich sogar mehr als das iPad; so wurden ein SD-Kartenslot und ein USB-Anschluss ohne Spezialstecker bei ASUS als die Innovationen angepriesen, welche dem iPad fehlen.

Im CeBIT Sound war dieses Jahr auch “CeBIT Sports & Health” untergebracht, wo man Tischtennis auf verschieden großen Tischtennistischen gegen andere Messebesucher spielen, Virtuelle Berge mit dem Ergometer bezwingen und Ruderduelle bestreiten durfte. Dazu gab es schlechte Unterhaltung von einem Entertainer, welcher meinte allemöglichen Hits der letzten 30 Jahre Karaoke singen zu müssen.

Auf der eigentlichen CeBIT Sound bühne gab es diesmal keine Geräte mehr, sondern nurnoch “debile Debatten” über z.B. die Zukunft des Webradios auf Mobilgeräten, ummalt von Scheinwerfern. Vielleicht war hier unter der Woche mehr los. Gejamt und gerockt wurde dafür gegenüber des Sound-Bühne bei einem Austeller, welcher Messebesuchern auf digitalen Instumenten erlaubte mit einander zu Spielen. Als sich einige talentierte Musiker gefunden hatten, wurde ein  20 minütiger Jam aufgenommen, welcher sich durchaus hören ließ.

In der “Golden Mall”, den asiatischen Herstellerhallen, gab es kaum noch Ware zu bestaunen. Alles war und wurde an zahlungskräftige Messebesucher verkauft. Ob das Überleben der jeweiligen Firma von diesen Einkünften abhing, kann man nur mutmaßen, so oder so schade, dass es dort kaum Produkte mehr zu sehen gab. Wenigstens die teilweise luxuriöse Möblirung durfte zum Rasten und Reden genutzt werden.

Den echten “GLONASS-K” Navi-Satelliten gab es wirklich, allerdings in eine dicke angemalte Schutzhülle eingepackt und mit zusätzlichen Verhüterli um Antennen und andere sensible Punkte. Somit war von der Technologie die darin steckte nichts mehr zu sehen und das erlaubte Anfassen machte auch wenig Sinn.

Werbegeschenke waren nach ca 5 Stunden CeBIT ein halfsize Kugelschreiber, eine kleine Plastikbüchse Pfefferminzbonbons und ein Gutschein für ein Bluetooth-Headset von Pearl (diese Gutscheine verdreckten das gesamte Messegelände und wurden an jeder Ecke verteilt). Drei mal so viel wie letztes Jahr, wo Ich nur ein einziges Werbegeschenk erhielt.

Nächstes Jahr wird es dann warscheinlich nicht mehr die CeBIT sondern die GamesCom auf der wir (mein Clan und Ich) uns treffen. Schade dass eine einst atemberaubende Messe mit etlichen Neuerungen und Innovationen so abgesackt ist.

Jeder Leser ist natürlich herzlichst dazu eingeladen, seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in einem Kommentar mit zu teilen.

Führerschein – It Begins

So, habe mich nun endlich durchgerungen mit dem Führerschein anzufangen und habe nun sogar schon eine von 14 Theoriestunden hinter mir. Behandelt wurde das Thema “Autobahn” mit Auffart-, Ausfahrt- und Normalverhalten auf der selbigen.

Das ganze ist eine recht schöne Abwechslung zum alltäglich schulischen Einheitsbrei und man lernt z.T. sogar neues.

Geplant habe ich drei bis vier Theoriestunden pro woche, was bedeutet, dass ich spätestens Ende Mai mit der Theorie fertig sein sollte und mich der Praxis widmen kann.

Auch ein potentielles Erstfahrzeug ist schon in sicht, Opa’s roter Carina E T19 (oder doch ein Avensis I?),

Dank eines Magermix-Motors erreicht das Fahrzeug einen Benzinverbrauch, der mit 6,5 Liter/100 km (Stufen- und Fließheck mit 1,6-l- bzw. 1,8-l-Otto-Motor, 79 kW/107 PS) unter dem Verbrauchswert vieler Kleinwagen liegt.

In den Statistiken von TÜV und ADAC wurde dem Carina E bescheinigt, eines der mängel- und pannenärmsten Fahrzeuge zu sein.

welcher (der Carina) dann erstmal einer extrem-duftbauming Kur unterzogen werden müsste. Es ist ein Raucherauto, was aber nicht so schlimm ist da der wagen kaum gefahren wurde (hat ca 16000 runter, Baujahr ‘94).

CeBit 2010

Ja, auch dieses Jahr war ich (am 6.3.2010) wieder auf der CeBIT in Hannover. Anstatt der üblichen Begleitung fuhr ich dieses Jahr alleine und traf mich vor Ort dann mit meinem Clan, was die diesjährige CeBIT zu einem eher unterhaltsamen und lustigen, als informativ futuristischen, Ausflug machte.

Im folgenden erklärt sich dann auch warum es dieses Mal keine Fotos von niegel nagel neuer Technologie gibt; Es gab einfach nichts neues. In meinen Augen hat sich sogar einiges zurückentwickelt. Letztes Jahr noch zeigte IBM diese leuchtenden Kugeln um Cloud Computing darzustellen, dieses Jahr waren es nurnoch zwei Flatscreens welche einen bunten unscharfen LSD-Trip anzeigten und auf einer genau so bunten und nutzlosen Scheibe auf und ab fuhren.

Wie man im vorraus schon hörte, waren die Hallen der asiatischen Hardwarehersteller annektiertes Gebiet welche eine für ostasiatische Verhältnisse angemessene Bevölkerungsdichte aufwiesen. Zu sehen gab es aber auch dort nur den selben Kram wie letztes Jahr – lediglich hier und da verbessert.

Die neue Halle der Intel Extreme Masters, welche zum leid einiger meiner Clanmates erst ab 16 Jahren zu betreten war, hätte man sich sparen können. Harter Techno, auf großem grauen Teppichboden hockende Menschen, welche acht Bildschirme auf einer Bühne betrachten auf denen ein Intel-Logo und andere Werbung zu sehen war, sowie auf der Bühne an PCs sitzende (wahrscheinlich) Spieler, welche wiederrum aßen und tranken aber nicht spielten. Komischerweise fanden die meisten dort Anwesenden die Verzehrvorführung der anwesenden ESL-Spieler faszinierend und befanden sich geradezu in Extase. Ich war nach einer Minute wieder draußen.

CeBIT Sound – so nannte sich ein weiterer neuzugang der Ausstellungen, in dem es im linken Hallendrittel darum ging Menschen auf einer Bühne zuzuschauen wie sie Geräte zur Soundaufname und -wiedergabe ausprobierten. Im mittleren Hallendrittel konnten kleine Kinder E-Drums ausprobieren und die Sau rauslassen und im rechten Hallendrittel durfte man Netzwerk- (z.B. Warcraft3) und 3D-Spiele (z.B. Avatar) spielen und sich mit anderen Messebesuchern messen. Was das allerdings mit Sound zu tun hatte wusste niemand.

An Werbegeschenken mangelte es genauso wie an Neuerungen – Nach 3 Einhalb Stunden CeBIT nur eine 30-Tage Testversion von Kasperskys Antivirenlösung ist erbärmlich. Ein Brötchen im CeBIT-Bistro für fast 4 Euro genauso unerhört.

Hoffentlich wird es nächstes Jahr wieder besser, wenn “Push your Business” bei den meisten durch diese CeBIT funktioniert hat. Vorraussichtlich bin ich dann auch wieder mit meinem Clan vor Ort.

Praktikum: Tag 2

Nun ist auch der 2. Tag vorrüber. Heute habe ich das erstemal Hand angelegt. Nach dem ich die Personalakten von Bonn und Siegburg sortiert abgeheftet habe, habe ich Rollouts von 16 Rechnern und 5 Laptops gemacht. Rollout heisst, einfach das Betriebssystem neu einzuspielen und alle zusätzliche Software automatisiert über Intranet zu laden. Eigentlich muss man nur einen Button drücken und alles passiert von selber.

Praktikum: Tag 1

Heute habe ich mein Praktikum im RITS der Arbeitsagentur Bonn begonnen.

Richtig gearbeitet habe ich heute noch nicht, aber alles kennengelernt von Remote-Support über Vor-Ort-Support, Rechenzentrum, UHD bis zu Identity Management. Mit dem VOS hatte ich sogar schon ein zwei Einsätze, wo es darum ging defekte Hardware zu tauschen. Mein restliches Praktikum werde ich auch hauptsächlich in diesem Bereich verbringen.

SZVP – Visual C# Projekt

So, ich arbeite nun schon seit einigen Tagen an einem neuen Projekt für das Studierzimmer unserer Schule, wo Schüler geregelten zugang zu Computern mit Internet etc bekommen. Da die Verwaltung der Schüler momentan recht aufwendig ist (Schüler bekommen einen eigens angefertigten Benutzerausweis, Schülerdaten in Excel-Mappen gespeichert) hatte mein Co-Administrator die Idee eine eigene Verwaltungssoftware für die Aufsicht zu entwickeln. Dies übernahm ich dann, weil er nur auf Webanwendungen klar kommt.

Das ganze macht sich solangsam über einen holprigen Weg zu einer halbwegs benutzbaren Software, aber noch ist sie ja nicht vollendet. Heute habe ich endlich die Datenbanken angelegt, für welche ich schon Gestern eine Klasse zum Zugriff schrieb.

Ob das Produkt dann irgendwann der Öffentlichkeit verfügbar gemacht wird überlege ich mir noch.

Methoden Seminar – Rede

Hier nun meine Rede welche ich Heute im Programm des Methodenseminars verfasst habe.

Guten Tag meine Damen und Herren,

es wird die Ansicht vertreten, dass Knäckebrot die Effizienz der abdominalen Exkrement-Entfernung ungemein steigert.

Dagagen zu halten ist der drastisch abnehmende Wisch-Komfort und das Anuswohlbefinden bei dieser alltäglichen Tätigkeit.

Stellt man diese Ansichten gegenüber kommt man zu dem Ergebnis, dass Komfort in den meisten Fällen der Effizienz und der Geschwindigkeit vor zu ziehen ist.

Aus diesem Grunde schlage ich vor, dass aktuelle Toilettenpapier bei zu behalten.

SCHWEINEGRIPPE !!!!!!!!!!!!

biohazard“Argh, wir werden alle sterben”, das sowieso, aber wirklich an der SCHWEINEGRIPPE?

Ich finde das ganze ein wenig Overhyped, sogar in Planetopia wird schon mittels schlechter Computeranimationen veranschaulicht, was für ein gefährliches Mutantenmonster die SCHWEINEGRIPPE ist. Laut der Animation besteht die SCHWEINEGRIPPE aus einem orangenen riesigen Krankheitserreger der Schweine befällt, einem grünen riesigen Vogelgrippe-Erreger und einem roten rieseigen Erreger der “saisonalen” Grippe. Diese drei Erreger fügen sich in der Animation dann zu einem Bildschirmfüllenden bunten Erreger zusammen der eher an eine Droge als einen Killervirus erinnert.

Weiter in dem Bericht sah ich eine Familie am Frankfurter Flughafen auf ihre Tochter warten, welche ein Studium in Mexico City absolvierte. Der Vater erklärte mit ernster Miene, dass sie nun zuhause mehr Wert auf Sauberkeit legen würden, nurnoch mit Mundschutz miteinander kommunizieren und von der Tochter erstmal generell Abstand halten bis eine ärztliche Untersuchung abgeschlossen sei.

Im Flugzeug sah man derweil vor dem Grounding zwei Ärzte einen QuickCheck vorbereiten. Einer der Ärzte erklärte dem Kamerateam seinen Bewertungsbogen auf dem schematische Abbildungen von typischen Grippesymtomen wie rotes Gesicht/Nase, blass-bläuliche Haut und ein allgemein in schlechtem Zustand aussehenden Mann zu sehen waren. Der Arzt erläuterte all diese Symptome genauestens mit den einleitenden Worten “Ein SCHWEINEGRIPPE-Infizierter zeigt folgende typischen Symtome…”

In einer Nachrichtensendung sah ich einen Statusbericht der SCHWEINEGRIPPE nach dem es in Mittel- und Nordamerika schon mehr als 10 Todesopfer gegeben haben soll und auch zwei neue Infizierte in Deutschland in Behandlung sind.

Solange man die Infizierten noch an einer, weiter weg an zwei, Händen abzählen kann, kann es nach meinem Empfinden ja noch nicht kritisch sein. Deutlich wird dies wenn man diese Zahlen mit jährlichen Infizierten bzw. Todesopfern der sog. “saisonalen” Grippe (besser bekannt als “lästige Grippe die man mindestens einmal im Jahr bekommt”) vergleicht, fällt auf das man vielleicht besser an Medikamenten gegen die saisonale Grippe forscht als an der SCHWEINEGRIPPE.

Zudem hörte ich in einem anderen Bericht, dass gegen die SCHWEINEGRIPPE generell auch alle Medikamente helfen, welche auch bei der überwindung einer saisonalen Grippe gute Dienste leisten. Also nur eine markabre Verkaufsförderungsaktion der Pahrma-Konzerne? Wie Stefan Raab, welcher seine Sendung “TV Total” mittlerweile nurnoch mit Mundschutz und Schutzanzug moderiert, sagen würde: “Man weiß es nicht!”