PowerBZAdmin

Seit ein paar Tagen arbeite ich nun schonwieder an einem neuen C#-Lernprojekt, welches mir Netzwerkkommunikation näherbringen soll. Mein Vorhaben ist es, den von BZFlag mitgelieferten BZAdmin von grund auf neu und machtvoller zu programmieren. So soll er eine stets aktuelle Spielerliste, eine Variablenliste sowie auch den Chat verfügen. Alle bereiche sollen bei gegebenen Rechten auch die verfügbaren Administratorfunktionen verwenden. Somit soll die Administrierung von bereits laufenden BZFlag Servern den Administratoren sowie Eigentümern erleichtert werden und auch weniger versierten Benutzern zugänglich gemacht werden.

Bald schon werde ich in meinem Software-Breiech eine Seite für PowerBZAdmin einrichten, auf der es erste Screenshots und ein paar Infos geben wird. Diese Seite sowie auch das Programm werden auf Englisch sein, da BZFlag ein internationales Onlinespiel ist.

Counter pushen mit PHP

Da ich heute gefragt wurde wie man denn ein PHP Skript bauen könnte welches Internetseiten nacheinander aufruft um dort die Besuchercounter ein wenig zu beschleunigen habe ich mal was kleines gebastelt.

Das Skript ruft die im Array gespeicherten URLs der Reihe nach auf und ist dann fertig. Zum regelmäßigen Aufruf am besten als CronScript eintragen. :)

<?php
$sites = array(
 "http://domain.com/",
 "http://foo.com/",
 "http://bar.org/"
);
foreach ( $sites as $site )
{
 $call = file_get_contents($site);
 unset($call);
}
?>

Erläuterung:

Zunächst speichern wir alle unsere URLs in einem Array. Dann gehen wir der Reihe nach mit Foreach den Array durch und rufen mit file_get_contents(); die jeweilige URL auf. Um Ressourcen zu sparen bei einem etwas längeren Array löschen wir den cache der soeben aufgerufenen URL mit unset().

CBACK Orion 2

Wer seit des Release des CBACK Forums das gute alte Orion 2 vermisst dem schaffe ich seinem Kummer jetzt abhilfe. Ich habe bei mir nämlich noch ein etwas älteres Paket gefunden (Version 2.4.2) und biete es hier im Rahmen der GNU Public License unter der die Software ursprünglich veröffentlicht wurde, unverändert, als Redistributable zum Download an.

Danke auch für das 2.4.5er Paket, welches ich von einem Freund erhalten haben und nun ebenfalls hier anbiete.

CBACK Orion 2.4.5
CBACK Orion 2.4.2

Wer etwas mehr Zeit hat kann dann dieses 2.4.2 mit den Updates auf ein 2.4.5 aufstocken.

Wenn du eines der Pakete von runtergeladen hast, schau doch bitte ob dich nicht eine Anzeige aus der Werbung interessiert *zwinker*:

Datum setzen als Nutzer?

Umm, und schonwieder eine Kuriosität die mein bester Kumpel mir zukommen lässt :D

Nun, es wurde versucht als User folgenden Befehl auszuführen:

$ date 04050038

Wenn man mal einen Moment lang logisch nachdenkt, kann man eigentlich zu dem Ergebnis kommen, dass ein sicherheitsbesessenes System wie Linux einen User wohl kaum die Hardwareuhr einstellen lässt. Schon alleine weil man als User nicht auf den Hardware Abstraction Layer (kurz HAL) des Kernels kommt.

Deswegen empfehle ich die Benutzung von:

$ su - -c 'date 04050038'

Wer sich nun Fragt warum Desktopumgebungen wie GNOME, KDE und Konsorten nicht nach dem Root-Passwort fragen, liegt daran das Sie zum Systemtimestamp eine feste Zahl addieren oder Subtrahieren. Stellt man in GNOME nämlich die Verwendung eines NTP-Servers ein, wird nach dem Root-Passwort gefragt. Warum wohl? ;-)

Edit: Aha, richtigstellung: Es wurde versucht auf einem vServer die Systemzeit zu ändern, als root. An alle die das auch versuchen: Das geht (in den meisten Fällen) nicht! Weil: Bei den meisten Virtualisierungsumgebungen lediglich ein System ‘gechrootet’ wird mit Kernel-Passtrough und eigenem ProcFS sowie SysFS. Da aber kein eigener Kernel läuft ist es hier unmöglich die Systemzeit zu ändern. Das geht lediglich auf Umgebungen die XEN komplett unterstützen (Hostsystem mit Xeon vorrausgesetzt), und der VM die entsprechenden Rechte gegeben wurden.

Kernel Panic beim Booten

Habe heute mal wieder ein defektes Gen der Pinguin-Rasse eliminiert, die strikte Speicherverwaltung beim Systemstart.

Sollte euch jemals der folgende Fehler beim Booten entgegenkommen

EIP: [<c0146805>] cache_alloc_refill+0x3ce/0x3ea SS:ESP 0068:c030ff54
<0>Kernel panic - not syncing: Attempted to kill the idle task!

hilft es den Quick Boot Mode zu deaktivieren, sodass der Speicher vom BIOS gepfrüft wird. Bei einigen, vor allem älteren, Motherboard und BIOS-Versionen kann es vorkommen das das Speicherabbild im Quick-Boot Modus fehlerhaft ist. Windows hat damit weniger Probleme da es sich beim Starten ein eigenes Speicherabbild ausrechnet, Linux hingegen verwendet bis zum Start von INIT das vom BIOS übergebene Abbild.

Quick Boot aus und alles geht! Einfach aber effektiv!

Root DS

Ja es ist endlich soweit! Endlich kann ich einen dedizierten Root Server mein eigen nennen! Oder zumindest die hälfte davon, teile ihn mir nämlich mit meinem besten Kumpel. Da wir das Sonderangebot mit 40 GB Speicher geschenkt (also insg. 50 GB) ergattern konnten kann nichts schief gehen.

Eine Virtualisierungslösung ließ sich leider nicht einsetzen, da mein Kumpel aus ungeklären Gründen unfähig war einen dafür nötigen Kernel zu booten. Vielleicht weil das iSCSI Plugin fehlte, aber das wollte er nicht glauben. So entschlossen wir uns das System einfach so zu teilen, was dann auch ohne weitere Probleme ging (warum denn auch nicht, da kann ja nix schief gehen).

Nachdem ich die meisten meiner Dateien vom Heimserver per Tar komprimiert hatte und auf den DS runtergeladen warte ich jetzt eigentlich nurnoch auf den Domainumzug von wtwrp.de damit ich auf meinen Server auch zugreifen kann.

Manueller Datenaustausch per Tar:
Auf System Eins:

tar -cf austausch.tar /hier/sind/meine/daten/*
mv austausch.tar /var/www/

Auf System Zwei:

wget http://www.servereins.tld/austausch.tar
tar -xf austausch.tar
mv * /hier/sollen/meine/daten/hin/
rm /hier/sollen/meine/daten/hin/austausch.tar

Meinen vServer werde ich vorerst noch behalten, möglicherweise aber doch später kündigen, man wird sehen.

D-Link DI-524 Firmware 2.07DE

Habe soeben die Firmware meines Routers auf Version 2.07DE geupgraded.

Bis auf eine neue Login-Maske und den lange ersehnten Logout-Button gibts es nicht viel neues. Das Gerät startet mit dem Update auch nach bearbeiten von Firwall- oder DHCP-Einstellungen nicht mehr neu sondern kann die Änderungen so übernehmen und anwenden. Somit wird die Internetverbindung nicht unterbrochen.

Zur auswahl des korrekten Firmware Pakets liest man am besten den Aufkleber der unter dem Gerät klebt. Dort findet man die “H/W Ver” welche entscheident für die einzusetzende Firmware ist.

Eine inoffizielle alternative Firmware gibt es für dieses Gerät nicht und wird es auf Grund der geringen Performance die das Gerät erbringen kann wahrscheinlich auch nie geben.

Wer noch mehr Informationen hat, darf seine Erfahrungen und Infos gerne in einem Kommentar anfügen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich aber schon aus Sicherheitsgründen immer eine aktuelle Firmware installiert zu haben.

Heimserver Neuinstallation Teil 2

So, habe meinen Heimserver nun mit Debian 4 neu aufgesetzt und ausgibig mit Linux-Vserver und OpenVCP herumgewerkelt.

Bin dabei zu dem Ergebnis gekommen das Virtualisierung in vielen Fällen wirklich Sinn macht aber auch logische Probleme verursachen kann. Denn mein Vorhaben, den htdocs-Ordner über den Fileserver (Samba) bearbeiten zu können scheiterte an der Trennung zwischen den beiden Vs. Ich hatte keine weitere Lust jetzt noch irgendwas zu bauen was das umgeht, wie etwa ein Cronjob ab Hostsystem.

Alleine schon den Zugriff von aussen auf die vServer zu ermöglichen kostete viel Zeit bis ich eine wenig praktikable aber funktionierende Lösung fand. Nachteil dieser Lösung war das auf keinem V ein Service doppelt (gleicher Port) sein durfte, da alle Vs die gleiche IP bezogen.

Somit werde ich meinen Heimserver wie gewohnt betreiben, ohne Virtualisierung, lediglich in neuer Frische.